Parkour

Gründer
David Belle ist in Fécamp in Frankreich am 29.April 1923 geboren. Er hat die „Vorform“ des Parkour, die Méthode Naturelle bei der es darum geht sich in der Natur so schnell wie möglich zu bewegen, von seinemVater, einem Vietnamveteranen, erlernt. In einem Pariser Vorort übertrug er die Méthode Naturelle auf das urbane Umfeld. Das heutige Parkour ist eine weiterentwickelte und immer besser werdende Art der Bewegung.

Parkour
Parkour ist keine Wettkampfsportart, dass heißt, dass man seine Grenzen beim Parkour herausfinden und diese dann langsam erweitern soll. Es geht darum von einem Punkt zum anderen zu kommen und das auf dem normalen Weg, bei dem man nicht allen Hindernissen ausweicht, sondern diese Hindernisse überwindet. Dies geschieht mit verschiedenen Methoden wie dem Underbar, bei dem man sich zwischen 2 Stangen hindurch schwingt. Aber am besten ihr schaut euch einfach dieses Video an http://www.youtube.com/watch?v=x98jCBnWO8w&feature=fvst, das kann nach hartem Training rauskommen.

Parkour in den Medien
Parkour in Filmen: Parkour in Filmen wird von den Machern sehr gerne in Action Filmen eingesetzt weil es die Verfolgungsjagd einfach noch cooler macht wenn der Held von einem Hausdach zum anderen springt und dabei einen Widersacher ausschaltet. Empfehlenswerte Filme in denen Parkour vorkommt sind Ghettogangz-Die Hölle von Paris, Ghettogangz 2-Ultimatum, Der Kaufhaus Cop, bei dem die Entführer Parkour beherrschen und Fast & Furious – Neues Modell.

Parkour in Videospielen: Hier gibt es Spiele die nur auf Parkour aufbauen und noch Kampfszenen dazu nehmen um daraus einen spielbaren „Actionfilm“ zu machen, dass sind Prince of Persia, Assassin's Creed 1 & 2 und die Tomb Raider Serie. Mirrors Edge stellt hingegen eine Ausnahme dar, in diesem Spiel geht es nur ums Parkour und der Kampf behindert dich eigentlich nur.

Parkour in der Werbung: Parkour wird genau aus dem gleichen Grund wie in den Filmen eingesetzt um die Aufmerksamkeit der Jugend zu bekommen. Zum Beispiel wurde Parkour in Österreich erst richtig bekannt durch einen Werbespot der Österreichischen Bundesbahnen, oder einem Werbespot von Airwaves, wo mehrere Traceure einem Kaugummi hinterherlaufen. Diese Liste könnte man noch ziemlich lange fortsetzen.

Parkour in Musikvideos: Parkour wird sogar in einigen Musikvideos verwendet. David Guetta vs. The Egg - Love Don't Let Me Go ist ein gutes Beispiel, mehr möchte ich hier nicht aufzählen.

Freerunning
Diese weitere Form des Parkours wird oft mit der ursprünglichen Sportart verwechselt, dabei gibt es eigentlich ziemlich große Unterschiede. Beim Freerunning geht es nicht wie beim Parkour um Effizienz sondern um die Bewegung an sich. Freerunning bedeutet sich zwanglos zu bewegen und die Umgebung uneingeschränkt zu nutzen, das heißt das Repertoire an Bewegungen ist nicht „festgelegt“ wie beim Parkour sondern komplett frei und wird durchgehend erweitert.
Sogar Royal Marines haben sich in der Kunst des Free Runnings unterweisen lassen, um ihre Bewegungsmöglichkeit während Straßenkämpfen zu erweitern.

Lust bekommen?
Wer selber mal Parkour ausprobieren will braucht nur Durchhaltevermögen, Zeit und vielleicht noch das Internet. Im Internet sind alle Standard Techniken ziemlich gut erklärt und auf Seiten wie parkour-vienna.at kann man sich mit anderen Traceuren über Spots (guter Platz für Parkour) austauschen. Auf der vorher genannten Seite gibt es sogar eine Karte mit den besten Spots.

MegaCard Scout Anton Prinz

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