Knowing

1959 – Massachusetts 
In der William Dawes Elementary School wird zur Schuleröffnung eine Zeitkapsel in der Erde vergraben. Die Kinder sollten alle ihre Vorstellung der Zukunft für die Nachwelt  auf einem Blatt Papier festhalten. Doch die kleine Lucindra Embry schreibt eine 2 Seitige Zahlenfolge auf, die dann gedankenlos mit den anderen Kunstwerken in der Kapsel für die nächsten 50 Jahre festgehalten wird.

2009 – Massachusetts 
50 Jahre nachdem die Zeitkapsel vergraben wurde, wird sie nun geöffnet und die Zeichnungen werden an die aktuellen Schüler verteilt. Lucindas Aufzeichnungen, mit den scheinbar sinnlosen Zahlenreihen erhält der junge Caleb Koestler. Als sein Vater Jonathan Koestler die Papiere auf dem Schreibtisch findet, fällt ihm eine Bestimmte Zeile auf, die die Katastrophe und die Anzahl der Toten vom 9.11.01 vorhersagt. Fasziniert sucht er nach weiteren Ereignissen und findet schnell heraus, dass diese Dokumente jede größere Katastrophe in den letzten Jahren prophezeit haben. Zwar kennt er noch nicht die Bedeutung aller Zahlen, doch eins ist sicher, 3 schreckliche Ereignisse stehen bevor.  Als John unterwegs zu seinem Sohn in die Schule im Stau steckt, stürzt ein Flugzeug wenige Meter neben ihm ab. Als er dann noch auf sein Navi schaut, fällt ihm auf, dass die restlichen Zahlen geographische Koordinaten sind. Dies genügt ihm als endgültigen Beweis für die Korrektheit der Liste. Somit stehen nur noch 2 Katastrophen bevor.

Da Lucindra Embry seit einigen Jahren tot ist, nimmt John Kontakt mit ihrer Tochter Diana Wayland auf. Doch nachdem er ihre Mutter und ihre Aufzeichnung erwähnt, bricht sie das Gespräch ab, da sie denkt, dass ihre Mutter geisteskrank war. Um das nächste Unglück zu verhindern ruft John sogar anonym beim FBI an, um den Zielort sperren zu lassen. Schließlich begibt er sich sogar selbst zum Ort des Geschehens, doch  das prophezeite  Zugunglück kann auch er nicht verhindern.  Anstelle der letzen Koordinaten für die Letzte Katastrophe steht nur eine 33, somit spricht John nochmal mit Diana und überzeugt sie schließlich mitzusuchen. Zuerst besuchen die beiden Linda Embrys altes Haus, mitten im Wald, dort wo sie dachte sie sei sicher. Zum Erschrecken stellen die beiden fest dass die 33 ein „EE“ ist, was für „Everyone Else (jeder andere)“ Als Dianas tochter Abby eine Sonne zeichnet konnt John die entscheidende Idee. Die Sonne erzeugt eine gewaltige Emission die die Erde verbrennt...

Fazit:
Hätte man die Arche Noah im 21 Jahrhundert geschrieben, würde das ganze wohl ähnlich ablaufen wie in diesem Film. Der Film ist einer der atmosphärischen den ich in letzter Zeit gesehen habe und wohl der am schwersten zu beschreibende. Für mich gibt es zu viele offene Fragen, doch Knowing ist für jeden Mysterythriller Fan ein muss.

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