Japans nukleare Katastrophe

 

 

 

 

 

 

Ist es nicht eine Zumutung für die gesamte Menschheit, verstrahltes Wasser in den Pazifik abzuleiten? Und zwar nicht in kleinen Mengen, sondern gleich 11.500 Tonnen? Als hätte es keine Auswirkungen auf die Meerestiere, Pflanzen und auch für uns Menschen wurde dies kurzerhand entschieden, da laut Tepco und der japanischen Regierung keine andere Möglichkeit bestünde das Leck anderweitig abzudichten.

Die momentan gemessene Strahlung im Pazifik stellt laut Atomaufsichtsbehörde noch keine Gefahr für uns Menschen dar, jedoch sieht das ganze anders aus, wenn das Wasser aus dem Reaktor 1 abgelassen wird. Und selbst wenn, die Fische sind davon betroffen und über kurz oder lang werden diese Fische auf Tellern auf der ganzen Welt landen und spätestens da essen wir das radioaktive Jod mit!

Nach Angaben von Tepco liegt die Radioaktivität um das 100-fache über dem gesetzlichen Grenzwert, was bedeutet dass das Wasser „nur“ schwach strahlt.

Dieser Wert liegt über dem gesetzlichen Grenzwert, wie kann diese Strahlung demnach als schwach bezeichnet werden? Gehen die zuständigen Personen schon von weit höheren Strahlungen aus oder wollen sie damit die Menschen beruhigen? Denn mittlerweile betrifft diese Katastrophe nicht mehr nur die Japaner.

Durch das verstrahlte Wasser ist die ganze Welt betroffen. Und zwar nicht nur unsere sondern auch noch die nächsten Generationen.

 

Es wird gehandelt, als gäbe es kein Morgen mehr, um diese Katastrophe nicht noch schlimmer werden zu lassen. Die Frage ist nur, ob das Undenkbare nicht doch schon eingetreten ist und nun muss eigentlich Unmögliches getan werden um es zu stoppen.

Gerade nach diesem Unglück sollte ein Umdenken stattfinden, um weg von der Atomkraft zu kommen und eine umweltfreundlichere und ungefährlichere Lösung zu finden, anstatt weiterhin Geld in den möglicherweise nächsten super-GAU zu stopfen. Über kurz oder lang gesehen entwickelt sich die gesamte Atomenergie zu einer einzigen Katastrophe, da nach wie vor noch nicht klar ist wo der atomare Restmüll letztendlich gelagert werden soll.

©Photos by http://efffective.com und sxc.hu

 

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