Facebook, Myspace & Co

Ein positiver Mausklick dieser Zeit?

Die Aussagen wie: „Sorry aber ich komm`eine halbe Stunde später, muss noch schnell meine Mails und Kommentare abchecken…“ oder „Schau dir mal dieses süße Piccomment an...“ kommen immer öfter aus dem Munde von so manchen Teenagern, die mal wieder keine Zeit auf ein Treffen haben, nur weil sie ihre Myspace-Profile aufpimpen müssen. Da fällt schon die eine oder andere Begegnung im Schwimmbad, im wahrsten Sinne des Wortes, ins Wasser.

Aber ist Myspace, Facebook, oder wie auch immer diese ganzen Internet-Plattformen heißen, wirklich so schlecht für die heutige Jugend? Stimmt es tatsächlich, dass manche ohne diese täglichen Bilderkommentare, Bulletins und Mails nicht mehr leben könnten, ja regelrecht abhängig sind?

All diesen Fragen will ich in den nächsten Zeilen unter die Lupe nehmen und ein wenig Licht ins Dunkel zum Thema „Facebook, Myspace & CO“ bringen.

Zuerst stellen sich sicherlich einige die Frage: „Auf welcher Community soll ich mich überhaupt anmelden?“, und da, ich vermute mal, Myspace und Facebook die größten und bekanntesten sind, werden diese beiden oft bevorzugt. Denn auch eine wichtige Frage, die sich wahrscheinlich in den Raum stellt, ist, wie möchte ich meine Seite nützen, als Treffpunkt meiner besten Freunde und als Plattform für neue Kontakte, oder möchte ich nur immer über die aktuellsten News meiner Freunde informiert werden und meine Mails hin und wieder abchecken?

Bei dieser Frage trennt sich schon die Spreu vom Weizen, denn wo die einen sich nur anmelden um nicht ganz „out“ zu sein, werden die anderen von diesen Plattformen regelrecht verführt und können bald gar nicht mehr ohne sie leben, es hört sich zwar lächerlich an, doch auch in meinem Bekanntenkreis, kann ich behaupten, dass immer mehr in den Tunnel dieser Communities gezogen werden.

Wie sicher viele von euch verfolgt haben, hat sich letztes Jahr ein trauriges, aber wahres Schicksal eines 13-Jährigen Mädchens aus Dardenne Prairie abgespielt. Hier hat sich eine ehemalige beste Freundin als „Josh“ und angeblicher Verehrer ausgegeben, das Mädchen suchte Zuflucht in der erfundenen Person und verliebte sich, doch schließlich war ihr Selbstwertgefühl, durch mehrfache Angriffe auf ihre Person, so geschwächt, dass es zum Selbstmord kam.

In diesem Fall hat die Kommunikation über Myspace zum Suizid eines jungen Mädchens geführt, doch wen kann man zur Verantwortung ziehen?
Sind es die Gründer von Myspace, die Eltern oder doch das Opfer selbst?

Doch ich will hier nicht nur auf die negativen und vielleicht nicht so empfehlenswerten Entwicklungen einer solchen Internet-Plattform lenken, denn es gibt auch viel Positives.

Zuerst möchte ich mal hervorheben, dass diese Seiten oftmals als virtueller Treffpunkt von Teenagern genutzt werden und somit einen großen Teil zur Kommunikation der heutigen Jugend beitragen, wenn auch nur über einen Laptop oder PC.

Mit diesen Communities, das würde ich mal behaupten, ist man immer am neusten Stand und erfährt die aktuellsten Infos sofort. Als weiteren Pluspunkt kann man die Flexibilität sehen, man kann wo man will, wann mal will und wie lange man will durch die Seiten huschen und sich über alles informieren.
Auch ich bin bei solch einer Community angemeldet und nehme dieses Angebot dankbar an, doch ich achte darauf, dass ich nicht ewig vor dem Bildschirm hängen bleibe, wobei ich gestehen muss, dass auch ich manchmal die empfohlene Zeit überschreite, doch solange das bei einem „Hin & Wieder“ bleibt, empfinde ich es als kein gravierendes Problem.

Zum Abschluss möchte ich von meinem Blickwinkel berichten und finde Myspace&Co relativ wichtig für die heutige Jugend, wobei die Dauer und die Regelmäßigkeit die man vor dem PC verbringt nicht über die Grenzen geraten und immer im Rahmen bleiben sollte.

Ich möchte erwähnen, dass jeder selbst wissen sollte wie lange Internetsurfen ihm gut tut und möchte noch als Tipp anbringen, wenn ihr jemanden kennt, der diese „Dauer“ vor dem Internet überschreitet, solltet ihr demjenigen eure Meinung sagen, ich kann euch versprechen er wird es euch danken und einem Treffen, dass vielleicht wieder mal nicht zu Stande gekommen wäre, steht somit nichts mehr im Wege.

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