Der Ring der Nibelungen

 

 

 

 

 

 

Die Autoren
Wolfgang Hohlbein wurde am 15. August 1953 in Weimar geboren. Er zählt mit 35 Millionen verkauften Büchern zu den erfolgreichsten Autoren im deutschsprachigen Raum. Sein Hauptaugenmerk liegt auf Fantasy-Romanen. Seine Karriere als Schriftsteller begann 1982 als er gemeinsam mit seiner Frau Heike den Roman „Märchenmond“ veröffentlichte. Dieser wurde in 34 Sprachen übersetzt. Außerdem wurde nach ihm ein Literaturpreis, der Wolfgang-Hohlbein-Preis, benannt.

Thorsten Dewi wurde am 18. Oktober 1968 in Düsseldorf geboren. Er arbeitete einige Zeit als Journalist und TV-Development-Manager, bevor er sich als Autor selbstständig machte. Er hat viele verfilmte Drehbücher sowie Romane zu TV-Serien geschrieben. Dewi arbeitet des Öfteren mit anderen Autoren zusammen.

Der Inhalt
Alles beginnt damit das Reich Xanten, regiert durch Siegfried und Sieglinde, kurz vor einer seiner bittersten Niederlagen steht. Siegfried geht in das Zelt, ihn dem Sieglinde auf ihnen wartet und ihren Schutz findet. Dort leben die beiden das letzte Mal ihre Liebe aus.

Sofort danach brechen Lauren und Sieglinde auf, um sie an einen sicheren Ort zu bringen, wo sie auf die Geburt ihres Sohnes, welcher später einmal das Reich Xanten zurückerobern soll, warten wird. Lauren ist ein enger Vertrauter von Siegfried und Sieglinde.

Sie reiten einige Tage bis sie die Hütte des Schmieds Regin, welche sich gut versteckt in einem Wald befindet, erreichen. Regin hat den Auftrag Sieglinde zu behüten, versorgen und beschützen.

Nun macht die Geschichte einen zeitlichen Sprung. Es sind einige Jahre vergangen und Siegfried, der Sohn von Siegfried und Sieglinde, ist schon ein Jugendlicher. Seine Mutter Sieglinde ist bei der Geburt leider gestorben. Siegfried tobt durch den Wald um Wildscheine zu jagen, als er plötzlich auf einen Krieger trifft. Dieser bricht Siegfried das Handgelenk, an diese Verletzung sollte er sich noch Jahre erinnern.

Wie sich herausstellt, ist dieser Krieger eine Kriegerin, ein junges Mädchen. In diesem Moment hatten die Götter besiegelt, dass sie sich wiedersehen sollten. Ihr Name ist Brunhilde und sie ist die Tochter des isländischen Königs.
Regin lernt Siegfried das Handwerk des Schmiedens. Er beschließt mit Siegfried nach Burgund zu gehen, da er dort Waffen und Rüstungen schmieden und verkaufen will. Und so ziehen sie los und schon weitentfernt von Burgund treffen sie auf eine Schneise der Verwüstung. Beinahe jeder Baum ist verbrannt und es sind kaum Leute unterwegs. Als sie Burgund schon ganz nahe sind, sehen sie in der Ferne immer wieder ein Leuchten. Zu diesem Zeitpunkt denken die beiden noch an ein Gewitter.

Doch nach einiger Zeit am Hofe Burgunds erfahren sie von dem Drachen Farin der sein Unwesen treibt. Viele Männer sind bereits bei dem Versuch ihn zu töten gestorben. Siegfried hat jedoch den Entschluss gefasst ihn zu töten, als Held gefeiert zu werden und so das Herz von Kriemhilde zu gewinnen, in die er sich unsterblich verliebt hat.

Ob Siegfried den Kampf mit dem Drachen gewinnt, wie es mit den verschiedenen Königreichen weiter geht und welche Pläne das Schicksal mit allen Beteiligten hat, erfahrt ihr, wenn ihr das Buch zu ende lest...

Fazit
Wirklich ein exzellentes Buch. Guter Schreibstil. Einfach zu lesen. Es bringt einem die Rittertugenden und die Machtkämpfe des Mittelalters näher. Und noch dazu ist die Nibelungensage eine der bekanntesten überlieferten Sagen. Es ist es wirklich wert sie einmal gelesen zu haben.

Scout Michael

© Photos by hohlbein.de; MsDotty
 

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