BURIED - Lebend begraben

 

 

 

 

 

Der größte Albtraum von vielen Menschen ist es versehentlich oder auch absichtlich lebendig begraben zu werden. Genau dieser Albtraum wird in dieser Geschichte für Paul Conroy wahr.

Paul Conroy ist amerikanischer Staatsbürger und ein LKW-Fahrer im Irak. Er bringt Hilfsgüter in die Krisenregionen. Eines Tages wird die LKW-Flotte, in der auch er sich befindet, beschossen und bombardiert. Paul wird bewusstlos.

Als er wieder zu sich kommt, bemerkt er, dass er sich in einem Sarg befindet und zunächst versucht er sich mit aller Gewalt zu befreien. Doch es ist zwecklos, da sich der Sarg bereits unter der Erde befindet wie Paul schmerzvoll erfahren muss. Die einzigen Dinge, die er bei sich hat, sind ein Feuerzeug, ein Stift und ein Handy.

In Panik geraten ruft er die verschiedensten Leute an. Zunächst probiert er es bei sich zuhause doch da geht nur der Anrufbeantworter ran. Weiters ruft er seine Frau am Handy an, doch auch dort kommt er nur in die Sprachbox.

Er entschließt sich eine Bekannte seiner Frau anzurufen und auch diese legt zuerst wieder auf, da Paul sie aufgrund der Panik sehr laut und aufdringlich gebeten hat, seine Frau zu informieren. Beim zweiten Anruf hört sie aber zu, da sie den Ernst der Lage erkennt. Man hat Paul auch eine Notfallnummer gegeben, die für solche Fälle – wie diese Entführung – bestimmt war, diese wurde ihm zuvor entwendet.

Er ruft auch noch beim FBI und seinem Arbeitgeber an, doch auch nach Schilderung seiner Lage kommt er in unzählige Warteschleifen bzw. werden ihm in dieser Situation absurde Fragen gestellt wie zum Beispiel: mit welchem FBI-Standort möchten Sie verbunden werden?

Plötzlich läutet das Handy und Paul spricht mit dem Mann, der ihn in diese Lage gebracht hat. In gebrochenem Deutsch (Englisch im Original natürlich ;)) verlangt er von Paul die „Amerikanische Regierung“ dazu zu bringen fünf Millionen Dollar Lösegeld für seine Freilassung zu zahlen. Nachdem Paul ihn überzeugen kann, dass niemand fünf Millionen Dollar für einen LKW-Fahren zahlen würde, wird die Summe auf eine Million Dollar gesenkt.

Zu erwähnen wäre noch, dass Paul vom Eingraben an nur zirka 90 Minuten Zeit hat, bevor der Erstickungstod eintritt – genau diese 90 Minuten sind die Spiellänge des Films.

Paul erhält Nachricht darüber, dass es eine Spezialeinheit gibt, die genau auf solche Fälle – also die Geiselnahme von amerikanischen Staatsbürgern im Irak – spezialisiert ist. Er wird mit Dan Brenner dem Leiter dieser Truppe verbunden. Paul glaubt zuerst nicht, dass diese Leute wirklich nach ihm suchen werden, deswegen verlangt er einen Namen von einem bereits aus einer solchen Lage Geretteten, um seinen Glauben an eine Rettung aufrechtzuerhalten. Dan nennt ihm den Namen Marc White - dieser spielt im Laufe des Films noch eine wichtige Rolle. Von jetzt an nimmt das Schicksal seinen Lauf.

Fazit
Ein im wahrsten Sinne des Wortes „atemberaubender Film“ bei dem man schon mal aufpassen muss, dass man nicht zu lange die Luft anhält. Diesen Film sollte man unbedingt gesehen haben. Durch die spezielle Kameratechnik bekommt man das Gefühl, als würde man neben Paul Conroy ihm Sarg liegen. Und die ständige Erinnerung an den sich verringernden Akkuladestand und den abnehmenden Sauerstoffgehalt machen diesen Thriller einfach klasse.
Der Film wurde in beachtlichen 17 Tagen abgedreht. Das Budget betrug laut Angaben des Regisseurs unter drei Millionen Dollar. Hauptdarsteller des Films ist Ryan Reynolds.

© Photo courtesy of Lionsgate

Scout Michael
 

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